Implantate

Implantate

Seit wann gibt es moderne Zahnimplantate ?

In den 1960er-Jahren wurden die ersten Implantate entwickelt, die mit dem Kieferknochen verwachsen konnten. Mit dem Titan als Implantatmaterial wurde ein Material gefunden, dass in vielen Fällen Biokompatibilität nachgewiesen hat. Nach Studien bei Prof. Riess 1981 hat Dr. Werner die Qualifikation als Prüfarzt erworben und war  berechtigt, die als Arzneimittel eingestuften TCP- Implantate anzuwenden. Diese mit Tricalciumphosphat beschichteten Implantate hatten schon damals eine lange Verweildauer in der Mundhöhle und einige meiner Patienten haben diese über mehr als ein Jahrzehnt getragen.

Es wurden im Laufe der Zeit die Implantate immer weiter entwickelt. Heute sind zahlreiche erfolgreiche Implantatsysteme im Einsatz. Der dauernde Wandel im Implantatdesign und die dafür notwendigen Gerätschaften haben Dr. Werner bewogen, die Implantation selber nicht mehr durchzuführen, sondern er  arbeitet heute zusammen mit einem renommierten Kieferchirurgen in Köln, der immer auf dem neuesten Stand der Implantation ist.

So können sich heute Patienten ihre Implantate nach Ihrer Wahl ( Titan oder Keramik) implantieren lassen und Dr. Werner setzt dann den Implantaten  nach 3 bis 6 Monaten Einheilzeit die Krone(n) auf, natürlich mit dem Auropent® – MagiCCeram® System

 

Auropent

 

Exakte Planung und exakte Umsetzung der Implantationen vorausgesetzt, liegt die Erfolgschance heute bei mehr als 90% und gehört damit zu den erfolgreichen Therapien in der Zahnheilkunde. Die Lebenserwartung liegt heute statistisch nachgewiesen, bei durchschnittlich mehr als 10 Jahren.

Ebenso wichtig wie die fach- und qualitätsgerechte Arbeit des Behandlungsteams ( Implantologe, Prothetiker, Zahntechniker) ist die intensive Pflege und Reinigung der Implantate in der Mundhöhle eine wichtige Voraussetzung für den langfristigen Erhalt der Implantate. Auf Grund der Erfolge bei Implantat getragenem Zahnersatz ist die Praxis Dr. Werner zur Implantatpflegepraxis ernannt worden.

 

Zertifikat einfügen

 

Indikationen zur Implantation sind:

 

komplett zahnlose Kiefer      

                                            

Bei Zahnlosigkeit kommt es mit der Zeit zur Zurückbildung des Kieferknochens, die so weit fortschreiten kann, dass totale Prothesen keinen Halt mehr finden können, die Nahrung nicht mehr richtig zerkleinert werden kann und dadurch vom Körper nicht mehr vollständig verwertet werden kann. Implantate hingegen leiten den Kaudruck in den Kiefer weiter, können Knochenabbau weitgehend verhindern und den Knochen bis ins hohe Alter erhalten. Totalprothesen können mittels Implantaten fest mit dem Kiefer verbunden werden, geben dem Patienten somit die Möglichkeit, wieder alles essen zu können und wirken somit auch positiv auf die Gesundheit ein. Es werden zur stabilen Verankerung zwischen 2 und 6 Implantate benötigt.

 

Zahnverlust in gesunder Zahnreihe 

 

Hier müssten gesunde Zähne zur Aufnahme von Kronen für einen Brückenersatz beschliffen werden und somit beschädigt werden. Ein Implantat zwischen den beiden gesunden Zähnen würde dies verhindern.

 

Anders sieht es aus, wenn die Nachbarzähne ohnehin sehr stark gefüllt sind, dass sie besser dauerhaft mit Kronen zu versorgen wären. Dann wäre die Indikation zu einer Überbrückung für den fehlenden Zahn sinnvoll.

Ungünstige statische Belastung von Prothesen.

Es gibt viele statisch ungünstige Belastungen im prothetisch versorgten Teilgebiss, die durch die Implantation von einem oder mehreren Implantaten sehr viel günstiger gestaltet werden können, sodass durch die  Teilprothese die noch übrig gebliebenen Zähne nicht übermäßig belastet und somit über lange Jahre erhalten werden können.

Vor jeder Implantation steht eine ausführliche Anamnese, die mögliche gesundheitliche Kontraindikationen aufdeckt.

Auch wird der Patient darüber aufgeklärt, dass er durch eine Implantation einen Fremdkörper in seinen Körper integriert. In seltenen Fällen kann es zu Abstoßungsreaktionen kommen.